O-Töne von der solutions: Home-Office, new vs. old normal und Bad Practices der Gesellschaft

Auf der solutions: meets DILK im September auf Kampnagel Hamburg, sprachen wir mit Menschen vor Ort. Als Digitalisierungskongress sind die Antworten und O-Töne geprägt von digitaler Transformation, aber auch die global gesellschaftlichen Themen bewegen unsere Befragten.

RebootPatches aka kurzfristige Lösungen

„Homeoffice musste konsequenter angewandt werden. Und kein physischer Austausch hat mehr stattgefunden. Das ist eine perspektivische Verschiebung in der Kundenstruktur.“

„Wir nutzen die Zeit für Weiterbildungen und sehen dies als Chance und haben neue Formen der Zusammenarbeit genutzt. Wir haben die Möglichkeiten des Homeoffice für uns genutzt und damit auch Fragen der Nachhaltigkeit aufgeworfen, so zum Beispiel, ob wir ggf. Büroräume umshiften können. Die Frage einer starken Work-Life-Balance spielt dabei eine große Rolle.“

„Bei uns war ein schneller und recht einfacher Wechsel aller Mitarbeiter*innen ins Home Office möglich, da die Infrastruktur bereits vorhanden war. Nötig war ein neuer Plan für die Arbeitsverteilung und die konkrete Klärung der Frage: Wer darf was?“

„Wir haben die gesamte Belegschaft ins Home-Office geschickt. Zur finanziellen Abfederung haben wir Corona-Soforthilfe beantragt und mussten mit den Planungsunsicherheiten umgehen lernen. Die Unternehmen schauen auf ihre Liquidität: Daher haben wir azyklische Produktinvestitionen sofort getätigt und Produkte gratis angeboten.“

RebootUpdates aka mittelfristige Lösungen

„Homeoffice wird das new-normal, und IT-Strukturen zu schaffen wird wesentlich. Unser Unternehmen ist von Natur aus schon dezentral, daher sind wir für Remote-Work schon gut aufgestellt.“

„Durch weniger realen und mehr remote Kundenmeetings, gab es mehr Zeit für mich und damit eine gesteigerte Lebensqualität. Ich vermute diese Menschen sind zufriedener und die Mitarbeitenden-Fluktuation sinkt für Unternehmen diese Art.“

„Digitalisierungsstrategien sind notwendig, um auf dem Markt Schritt zu halten. Die „Digitale Fabrik“ hat sehr gute Chancen, da dieses Angebot durch die Krise gefördert wird.“

„Durch Liquiditätspolster, dezentrale Arbeit bzw. hybride Arbeitsweisen. Und Bindung von Kunden, denen die Produkte während der Corona-Krise kostenlos angeboten wurden.“

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RebootUpgrades aka langfristige Lösungen

„Dadurch, dass Corona Grundrechte beeinflusst hat, ist eine Debatte entstanden, ob und wie weit die Politik Maßnahmen durchführen kann und muss. Es gab ein Bild einer wohlmeinenden Mehrheitsgesellschaft und in Zukunft könnten Experten-Instanzen helfen, um die Vorgänge zu reflektieren und sachlich einzuordnen.“

„Die Vermeidung von Infektionsherden u.a. durch die Umstellung des Reiseverhaltens und von Bad Practices wie in der Fleisch-Industrie. Wir müssen ein nachhaltiger Leben, z. B. mit geringerem Fleischkonsum anstreben.“

„Durch Impfen einen Weg zurück zur Normalität ebnen.“

„Wir sollten neue Lernpfade und Prozesse im Umgang (z.B. Medikamentenentwicklung) mit Pandemien schaffen. Solche System wären übertragbar und die Digitalisierung vorangetrieben.“

Ein Teil des RebootTeams
vor Ort, Kampnagel, Sept. 2020