Von einer „Haben“- zu einer „Sein“-Gesellschaft

Wir trafen Frank Neubauer auf der solutions:, der Digitalisierungskongreß, der dieses Jahr aufgrund Corona fast ausfallen musste, dann doch noch in Form einer Messe stattfinden konnte. Franks Eindruck dazu: “Ich finde es klasse, dass wieder eine Veranstaltung wie die solutions: stattfindet. Es ist ein wichtiges Signal, dass wir uns wieder „in Echt“ mit Maske austauschen können.” Frank bietet beruflich Coaching und Consulting an. Und das lebt er: “Ich habe Spaß daran, mein Wissen und meine Erfahrung zu teilen. Das hilft „brutal“, da ich auf diesem Wege anderen meine „schlechten“ Erfahrungen ersparen kann. Diese Bereitschaft zu teilen, hat bei mir und anderen zugenommen und ich konnte bereits den Mehrwert dieses Wandels spüren.” Seine Corona-Antworten lauten:

RebootPatch&Update: Was hat meine Branche gelernt und muss sie tun?

Die technische Professionalität muss ausgebaut werden und Ideen entwickelt werden, um eine virtuelle Interaktion umzusetzen. Wir sollten uns mehr auf virtuelle Kommunikation einlassen und dabei sowohl die Perspektive des Coaches/Trainers, aber auch der Teilnehmenden sehen. Dabei sehe ich die digitale Zusammenarbeit eher als ergänzenden Faktor: Der Schwerpunkt liegt bei mir weiterhin auf der persönlichen Zusammenarbeit.
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RebootUpgrade: Was müssen wir als Gesellschaft tun, damit die Welt nach Corona „besser“ wird?

Wir müssen vom Haben ins Sein kommen, d.h. den Weg von der „Haben“-Gesellschaft, hin zu einer „Sein“-Gesellschaft begehen. Dabei müssen wir unsere politisches Taktieren zurückfahren und uns offen zeigen: Wir müssen deutlich sagen, dass wir aktuell etwas ausprobieren und das Ergebnis noch nicht kennen. Dadurch wächst die Verbindung zur Umwelt und zu den Menschen.


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Frank Neubauer
Inhaber von Neubauer-Impulsgeber